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Der DTB Deutsche Tierschutzbund fordert ein neues Tierschutzgesetz, welches die Haltung und Zucht von Vögeln, Reptilien und Fischen generell verbietet.
Siehe hier:
http://www.bna-ev.de/download/Deutscher%20Tierschutzbund%20Pressemeldung%20110930_Tier_1.pdf
Dazu nimmt der BNA wie folgt Stellung:
http://www.bna-ev.de/download/BNA_Pressemitteilung_Haltungsverbot_DTB.pdf
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Auch der Zentralverband Zoologischer Fachbetriebe e.V. (ZZF) hat auf diese Forderungen bereits geantwortet: Der ZZF schreibt: „Dass der Tierschutzbund in seiner Pressemitteilung die Haltung von Ziervögeln, Zierfischen und Reptilien als Beleg für ein ,grausames Tierschutzgesetz‘ nennt, wird weder der Bedeutung des Gesetzes noch der Realität in vielen Millionen geglückten Mensch-Tier-Beziehungen gerecht. Es ist unverhältnismäßig und demütigt die Millionen Tierfreunde in Deutschland, die verantwortungsvoll mit ihren Heimtieren umgehen, übrigens auch Mitglieder des Tierschutzbundes. Im Kern zielt der DTB mit seiner Forderung nach einem Verbot von exotischen und anspruchsvollen Heimtieren auf ein Verbot von fast allen Heimtieren.“ Eine weitere Reaktion liegt von der Deutschen Gesellschaft für Herpetologie und Terrarienkunde (DGHT) vor: „Die DGHT spricht sich entschieden gegen ein solch drastisches und diskriminierendes Tierschutzgesetz aus. „Viele Millionen Bundesbürger beschäftigen sich in ihrer Freizeit mit der erfolgreichen, artgerechten Haltung von Heimtieren, die im Wesentlichen exotisch sind. Es stellt sich die Frage, ob künftig Kinder und besonders Jugendliche nur noch über die Medien und das Internet an die Vielfalt des Lebens herangeführt werden sollen. Gesellschaftliche und soziale Probleme würden dadurch noch wesentlich verstärkt.“ Und weiter: „Wesentlich erfolgreicher als ein generelles Haltungsverbot sind entsprechende Informationen und die Vermittlung der Sachkunde.“ |
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Auf seiner Homepageseite schreibt der DTB
http://www.tierschutzbund.de/kampagne_exoten.html
„……….Aber auch der legale Handel mit Exoten verursacht großes Tierleid. Über 80 Millionen exotische Tiere fristen ihr Leben in deutschen Wohnzimmern. Den gewissenlosen Geschäftemachern ist es egal, wenn hunderttausende Tiere leiden und schon bei Fang und Transport elendig umkommen. Die Nachfrage bestimmt das Angebot. Der Trend zu exotischen Haustieren, zu denen Reptilien genau so gehören wie Wildvögel, hat ungeahnte Folgen: Skrupellos wird die Natur geplündert, um den Bedarf zu decken. Der millionenfache Handel mit Wildtieren leistet auch dem Tierschmuggel Vorschub und ist verantwortlich für den weltweiten Artenrückgang“.
Beim DTB hat man es noch nicht geschnallt, dass die Einfuhr von Wildvögeln nach Europa schon seit etlichen Jahren verboten ist. Aber "hunderttausende" Tiere kommen immer noch, nach Aussage des DTB, beim Fang und Transport elend um.
Und weiter schreibt der DTB:
http://www.tierschutzbund.de/importverbot_exoten-voegel.html
"..........Exotische Vögel dagegen, Sittiche und Papageien, kommen nach wie vor als Wildfänge auf den europäischen Heimtiermarkt – nachdem Hunderttausende ihrer Artgenossen in den Ursprungsländern oder während des Transports qualvoll gestorben sind. Mit ca. 1,76 Millionen importierten Wildvögeln pro Jahr ist die EU der weltgrößte Importeur. In den letzten 20 Jahren allein importierte die EU
Vögel sind nach den Fischen die meistgehandelte Tiergruppe im Heimtierbereich".
Eine glatte Falschaussage des DTB (Lüge). Die heute in Europa gehandelten Vögel sind sämtlich in Europa in Liebhaberzuchten nachgezüchtete Vögel. Wider besseres Wissen wird durch den DTB bewußt vorsätzlich die Öffentlichkeit getäuscht.
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Der Importstopp für kommerziell gehandelte Ziervögel aus Ländern außerhalb der EU war am 25. Oktober 2005 verhängt worden, nachdem bei einem aus Südamerika stammenden Papagei in einer britischen Quarantänestation das Vogelgrippevirus H5N1 als Todesursache diagnostiziert worden war. Diese Diagnose hat sich zwar nachträglich als Fehler herausgestellt, es waren in derselben Quarantänestation aber zahlreiche Finken aus Taiwan an dem gefährlichen Virus verendet. Der Importstopp wurde immer wieder verlängert bis dann am 01.07.2007 das Importverbot endgültig in Kraft getreten ist. Es war eine EU-Kommissionsentscheidung ohne Rücksprache mit dem EU-Parlament, ohne Rücksprache mit sachkundigen Vogelzuchtverbänden und Praktikern. Eine Fehlentscheidung. Die Angst der Menschen vor der Vogelgrippe wurde dazu benutzt, um die Interessen anderer Gruppen (radikaler Natur- und Tierschützer) zu verwirklichen, die schon lange ein generelles Importverbot für Wildtiere fordern. Es war zu befürchteten, dass der geglückte Coup auch auf andere Sparten ausgeweitet wird, was jetzt auch immer offensichtlicher zu Tage tritt. Die Natur- und Tierschutzorganisationen arbeiten eifrig daran, die Haltung wildlebender Tierarten mit einem Importverbot zu reglementieren. Jetzt will der DTB dem ganzen noch mit einem generellen Verbot der Haltung von Vögeln, Fischen und Kriechtieren die Krone aufsetzen.
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Schlußfolgerung für uns Vogelzüchter aber auch für
Aquarianer und Terrarienfreunde:
Wir sollten: |
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